Management Summary
Reorganisation eines ertragsstarken Bereichs unter Kostendruck, gesteuert durch einen partizipativen Ansatz, der Akzeptanz schafft und die Umsetzung von Effizienzsteigerungen ermöglicht.
Kontext
Im Rahmen eines konzernweiten Sparprogramms übernahm ich die Projektleitung für die Reorganisation eines Bereichs mit über 200 Mitarbeitenden (zweitgrösster Bereich der Sparte in Bezug auf die Anzahl Mitarbeitender und grösster hinsichtlich der wiederkehrenden Erträge).
Ziel der Reorganisation war die Reduktion von Personalbestand und Führungsstruktur.
Kernherausforderung
Der Kader war direkt betroffen und damit in einer anspruchsvollen Doppelrolle: Einerseits selbst von der Reorganisation betroffen, andererseits verantwortlich für deren Umsetzung. Die Betroffenen standen der Reorganisation ablehnend gegenüber. Die Auslastung stieg bei gleichbleibendem Personalbestand – eine Reduktion hätte für sie zusätzlichen Druck bedeutet. Gleichzeitig war der Veränderungsdruck für sie kaum spürbar, da die Ergebnisse gut waren: «Der Bereich liefert doch gute Ergebnisse».
Mein Ansatz
Mein Ansatz fokussierte sich auf die Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses der Ausgangslage als Grundlage für die Neugestaltung der Organisation. Ziel war es, Akzeptanz zu fördern, indem die Betroffenen einen konkreten, nachvollziehbaren Nutzen erkennen konnten. Konkret bedeutete das:
Wirkung
Schlüsselkompetenzen
Projektmanagement · Organisationsentwicklung · Umgang mit Widerstand · Stakeholdermanagement
Referenz
Fall 3 / AZ-03 (Arbeitszeugnis in den Bewerbungsunterlagen einsehbar)